Kochen und Tanzen – März 2015

Nachdem ich schon an mehreren Retreats in Eisenbuch teilgenommen habe, hat mich die Kombination *Kochen und Tanzen* sehr angesprochen.

In einem kleinen Kreis wurde in diesem Retreat der strenge Rahmen des Sitzens in der Stille (Zazen) mit der Leichtigkeit und Beschwingtheit des gemeinsamen Tanzens in der Buddhahalle und im Freien kombiniert mit dem achtsamen Miteinander bei der Zubereitung einer heilsamen Mahlzeit. Kochen als Herzenspraxis – hier wird noch einmal deutlich, dass jede Tätigkeit durch die Achtsamkeit geadelt wird, mit der wir sie ausführen. Dies gilt auch für die Zubereitung unserer Nahrung, die mit ganzem Herzen praktiziert werden sollte.

Meditation beschränkt sich nicht nur auf Zazen, sondern jede achtsam und bewusst durchgeführte Tätigkeit ist Meditation – ganz gleich, ob in der Bewegung beim Tanzen oder Gehen, beim Kochen, Essen oder Teetrinken. Somit ist jede Tätigkeit in unserem Alltag gleichzeitig Meditation.

In den abendlichen Vorträgen machte Nakagawa Roshi noch einmal deutlich, dass „heilsames Leben“ alle Aspekte von Körper, Geist und Seele umfasst. Daher reicht es nicht aus, nur den Körper mit heilsamer Nahrung zu versorgen, sondern es ist ebenso wichtig, mit welcher spirituellen Nahrung wir Geist und Seele versorgen.

Für mich war dieses Retreat heilsame Nahrung für Körper, Geist und Seele!

K.G., Köln