Wer im August 2025 das Kloster Fumonji betrat, mag an eine Baustelle gedacht haben. Den Vorhof beherrschte ein über das Dach des Seminarhauses ragender Kran, umrahmt von Stapeln von neuen Dachziegeln: Das komplette Dach des Seminarhauses wurde erneuert, das Haus wirkt jetzt fast wie neu.
Wegen eines Rohrbruchs musste beim das Seminarhaus begleitenden Umgang auf 3 Meter Länge nach dem Entfernen der Holzbohlen und Riegel dem dicken mit Eisen bewehrten Betonunterbau mit Bohrhammer und Flex zu Leibe gerückt werden, damit neue Heizungs- und Kaltwasserrohre von der Scheune aus 20 Meter weit quer durch den großen Bonkai-Garten verlegt werden konnten. Die dazu nötigen Baggerarbeiten für den langen, tiefen Graben hatten natürlich die teilweise Zerstörung dieses Gartens und des Steinkreises zur Folge, nur der Kegel blieb erhalten.
Einige Sanghamitglieder, auch Marga, Kristina, Florin, Alex und Martin aus dem Kreis der „Jungen Leute“ leisteten die Vorarbeiten oder kümmerten sich um das Kochen. Die Nacharbeiten sind schon fast abgeschlossen. Unter Zenshos Leitung und mit Margot konnte auch schon der Bonkai-Garten wiederhergestellt werden und seine Ausstrahlungskraft wieder entfalten. Ein großer Dank geht an Gertraud vom Büro, sie koordinierte die Handwerkerarbeiten und behielt alles im Auge, was passierte.
Völlig überraschend tauchte noch ein zweiter Rohrschaden unter der Seminarhausküche auf. Wäre er unentdeckt geblieben, hätten wir spätestens im Winter große Probleme bekommen. So konnte er gleich repariert werden. Der Küchenbodden musste auf ca. 50cm durchgebrochen werden. Im Anschluss half uns Alex im Bereich der Spüle neue, den Vorschriften entsprechende Küchenregale zu montieren. Wir hoffen sehr, dass wir auch für diesen Schaden nochmal die finanzielle Unterstützung der Versicherung erhalten können.
Zusammen mit den Dharmafreundinnen und-freunden zu arbeiten in Harmonie und im Geiste des Dienens macht große Freude. Eine Atmosphäre des Wohlwollens mag auch auf die zahlreichen Handwerker eingewirkt haben, mit denen wir und die mit uns gelegentlich freundlich plauderten, z.B. während ihrer vormittäglichen Brotzeit.






