Shonen

„Im Dharma gibt es nichts Weltliches“ Dogen Zenji

Nach sechzehn Jahren in Fumonji Eisenbuch bin ich an einen Punkt gekommen, eine Entscheidung zu treffen. Für meine Entwicklung braucht es jetzt den Schritt aus dem Rahmen Eisenbuch heraus, ohne Wissen, wie der Weg genau weitergeht. Der innere Weg ist unverändert – alles ist das Dharma, alles ist der Weg, da gibt es nichts „Weltliches“, das nicht das Dharma ist.
Die Jahre und die Praxis hier in Eisenbuch mit Roshi haben sich tief in mir verankert, Eisenbuch ist meine Heimat und wird es innerlich immer sein. Es ist ein großer Schatz in meinem Leben.

Das Kloster ist weiterhin getragen von der Klostergemeinschaft, unseren treuen Mitarbeitern und der engagierten Sangha, die sich noch intensiver einbringen werden. Ich werde eine längere Auszeit nehmen und mich entwickeln auf dem neuen Weg. Die Form meiner Praxis und Mitwirken in Eisenbuch, wird der Prozess zeigen.

Möge sich alles zum Wohle von Eisenbuch entfalten.

In Dankbarkeit
für Roshi als meinen Meister
für Ruth Myo-san als meine Lehrerin
für das Getragensein in der Sangha
für den gemeinsamen Weg mit allen Praktizierenden in Eisenbuch
für die Wegbegleitung des lieben Chitta,
das heißt, für das Dharma, dem ich in meinem Leben begegnen durfte.

Shonen Susanne